Sex-Begleitung in Zalantun

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Sexualbegleitung: Edith Arnold hilft Menschen mit Behinderung beim Sex

"Ich bin eine Art Übungsfrau" – was ich als Sexualbegleiterin erlebe

Beide sollen immer sagen können, was sie wollen - und was sie nicht wollen. Nur was für beide in Ordnung ist, kann erlebt werden. Für die Sexualbegleitung wird eine bestimmte Zeit vereinbart, die bezahlt werden muss. Wir bieten wichtige Erfahrungen mit Erotik und Sexualität an, die behinderte Menschen anderswo noch nicht machen konnten. Diese können ihnen helfen, ihr Leben glücklicher zu machen. Aber wir versorgen niemanden. Die Verantwortung für ihr Glück und für ihre Lust behalten die behinderten Menschen selber. Wir geben behinderten Menschen die Möglichkeit, unseren Körper und ihren eigenen Körper besser kennen zu lernen und Sexualität besser zu verstehen. Wir wollen, dass Sexualität mit weniger Scheu und Angst und Hemmungen genossen werden kann. Wir bieten allerdings niemandem an, Sexualität mit uns zu erleben, wie er oder sie das gerade will. Wenn wir mit Behinderten zusammen sind, wollen wir gemeinsam eine lustvolle Zeit haben. Dabei sollen sich alle so verhalten, dass es dem anderen gut geht. Wir wollen auch geachtet und geschützt werden, so wie wir die Menschen achten und schützen, die wir begleiten. Man kann bei uns keine spezielle sexuelle Dienstleistung kaufen. Man kann bei uns nur sexuelles Zusammensein erhalten. Wenn man etwas Bestimmtes in dieser Begegnung will, müssen beide dazu bereit sein. Man kann bei uns auch keine Liebe kaufen. Eine Freundin oder einen Freund muss jede und jeder anderswo finden. Aber wir wollen helfen, dass man sich auf die Suche macht und Erfolg hat. Wir Sexualbegleiterinnen und Sexualbegleiter müssen für unser Angebot bezahlt werden.

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