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John E Tiefe Alt / Jung

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machtgefüge 1 weltkrieg Lappersdorf stellt sich vor

Gottfried John

Peter Stamm war Ende zwanzig, als er Agnes so erfand: Agnes also, eine durchdringend leise, aufmerksame, ernsthafte Person, tritt im Lesesaal einer Bibliothek in sein Leben, sie Physikstudentin, er für den nächsten Auftragstext recherchierend, und eines Morgens nach einer Nacht ermutigt sie ihn, mit dem einzig wahren Schreiben, dem literarischen, wieder anzufangen. Schreib doch eine Geschichte über mich, schlägt sie vor, und schon sind da zwei, die sich ihre gemeinsame Geschichte erfinden. Es ist kein lauthals formuliertes Bestehen auf Einzigartigkeit, mit dem sie da an ihrem Vornamen herumdenkt, eher ein Suchen nach dem, was er in aller Tiefe für einen bedeuten kann, wie überhaupt das Gespräch an diesem Frühlingsvormittag ein Suchen und Herumdeuten ist, vor allem an Agnes natürlich, die in der Person von Odine Johne so imponierend kongenial hinübergewandert ist vom Roman in den Film. Denn diese Agnes, todessehnsüchtig und zugleich ungemein vital, schimmert immer wieder hin und her zwischen der realen Figur, als der sie ihrem sachbuchhalterischen Film-Gegenüber namens Walter begegnet, den Stephan Kampwirth ebenfalls famos zurückgenommen spielt, und der Agnes, die da nun im Roman-im-Roman zu leben beginnt. Leicht geht anders — für das seine Geschichte erfindende Paar, für die Buchleser und Filmgucker, überhaupt für jeden, der sich von den schwankenden Planken der Realität losmacht ins Wasser eines Waldsees oder, um im Roman- und Filmbild zu bleiben, in den Winterschnee. Odine Johne also, geboren in Stuttgart. Und weil sie eines der raren Filmkinder in Stuttgart war, geriet sie schon als Schülerin ins schillernde Geschichtenerfindermilieu, arbeitete mit 17 als Sprecherin in Hörspielstudios und ging mit Anfang 20, da war sie gerade nach Berlin gezogen, für ein paar Jahre zurück nach Baden-Württemberg, zum Schauspielstudium an die Akademie für Darstellende Künste in Ludwigsburg. Das sind so Stationen, die sind konkret. Odine Johne will ihrer Agnes, für deren Verkörperung sie übrigens unlängst den prominenten Nachwuchspreis des Max-Ophüls-Festivals erhielt, entschieden ähnlich sein. Die Augen weinen, könnte man denken. Sie sprechen von Abschied. Das ist lustig, weil das ja ich bin. Das kenne ich gut. Für mich bleibt alles immer besonders. Bei genauem Hinsehen ist er eindeutig, aber es sind ja gerade die Überblendungen zwischen irgendwie tatsächlichem Geschehen und teils gemeinsam erfundener und ins gefährlich Ungefähre vorantreibender Geschichte, die den Reiz des Films ausmachen. Berückend auch im Gespräch die Beobachtung, wie sich die Zauber- und Denkfigur Agnes in die fulminant reale Jungschauspielerin Odine Johne verwandelt — und, sieht und hört man dieser sensiblen jungen Frau eine Weile zu, zurück in Agnes, das Leinwandgeschöpf. In Peter Stamms Roman schreibt Agnes sogar selber ein paar Zeilen Fiktion in den Computer, zu denen der denn doch eitle Ich-Erzähler, zart aufgefordert zu einer Stellungnahme, kaum etwas sagen will. Schon löscht sie den Text ohne weitere Umstände und sagt: Der Tagesspiegel Kultur Kinoheldin von "Agnes":

Comment (5)
Tarn
Zujind 19.01.2019 at 03:46
Nice she is definitely a sexy bitch.


Shazil
Gusho 20.01.2019 at 18:46
обажаю игру сайлент хил.


Tern
Mot 22.01.2019 at 19:27
damn i wanna slap this blonde bitch in the mouth hopefully severing my hand so i can use the stump to molest myself


Nat
Dakinos 31.01.2019 at 21:25
I vote ANAL!


Meshakar
Kagak 15.08.2018 at 04:27
Damn, this girl looks good in literally anything!


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