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Nackte Kunst jugendlich

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Nackte Kunst: Das Einzige, was diese Frau nicht zeigt, ist ihr Gesicht

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Fünf Nominierungen für den Auslandsoscar seit sind beachtlich genug, doch das Erstaunlichste ist die stilistische und thematische Bandbreite der Produktionen. Man kann also nicht mehr nur von einer Welle israelischer Filmkunst sprechen, so breit wie sich die visuelle Kultur dort artikuliert. Der arbeitslose Vater einer Mittelschichtsfamilie verfällt zusehends in eine Depression, und die Räumung der Wohnung steht bevor. Da schmieden seine beiden heranwachsenden Söhne, der Wehrdienstleistende Yaki und der Schüler Shaul, einen finsteren Plan: Sie entführen eine Klassenkameradin Shauls, um ihre reichen Eltern zu erpressen. Ausgerechnet so wollen sie ihrem liebevollen Vater helfen, die Familie vor dem sozialen Abstieg zu bewahren. Man muss mit dem Schlimmsten rechnen: Offensichtlich enthemmt von der plötzlichen Autorität, die der stets uniformierte Yaki verspürt, untermauert vom stets mitgeführten Armeegewehr, scheint er zunächst zu allem fähig. Und sein kleiner Bruder will ihn an Entschlossenheit noch überbieten. Doch dann bemerkt Dafna, wie leicht sie die Jungen, die bis dahin ihr Taschengeld als Kino-Platzanweiser verdient haben, mit ein paar Bemerkungen verunsichern kann — vorausgesetzt, man nimmt ihr kurzfristig den Knebel ab, an dem sie beinahe erstickt. Nicht weniger bitter und dabei doch ebenso fern jeder moralischen Wertung zeichnet Regisseur Tom Shoval seine jungen Protagonisten, die sich als naive Fans von Actionfilmen präsentieren. Man befürchtet jedoch, grundlos, dass der Film die gleichen formelhaften Züge annehmen könnte, wie das Kino, das sie lieben. Fast gleichnishaft erzählt Tom Shoval von diesen Jugendlichen, die ein schweres Verbrechen begehen, um ihre Familie zu retten, und meint dabei die ins Asynchrone gerutschten Werte einer Gesellschaft: Die schlechte Erziehung, die der Jährige beim Militär erlebt, die wirtschaftliche Verunsicherung der Mittelschicht sowie religiöse Werte, die eine junge Generation geradezu exotisch anmuten mögen: So können die Jugendlichen nicht verstehen, dass sie bei den Eltern ihres Opfers am Sabbat nun einmal kein Geld erpressen können — aus Frömmigkeit gehen diese da grundsätzlich nicht ans Telefon. Das setzt ihren Plänen enge Grenzen — denn Yaki muss zurück in die Kaserne. Man kann das israelische Kino nur bewundern für das, was der zuständigen Ministerin mitunter ein Dorn im Auge ist: Seinen wachen Blick auf die gesellschaftlichen Veränderungen im eigenen Land. Und wenn dabei junge Filmemacher ganz nebenbei das Genrekino neu erfinden sollten, umso besser. Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.

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